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Schwerpunktprogramm 1640

„Fügen durch plastische Deformation“

 

Die moderne Fertigungstechnik fordert zunehmend eine prozesssicher herzustellende Verbindung artungleicher Werkstoffe. Treibende Kraft dahinter ist sowohl der Leichtbau im Hinblick auf Ressourceneffizienz als auch der Wunsch nach leistungsfähigeren Produkten durch die selektive Ausnutzung von Werkstoffeigenschaften.

Neuartige Fügeverfahren durch plastische Deformation können diese Anforderung erfüllen, waren bisher jedoch hinsichtlich der Verfahrensgrenzen und wirkenden Bindemechanismen noch wenig durchdrungen. Diese grundlegenden Kenntnisse sind Voraussetzung für den industriellen Einsatz.

Um diese Lücke zu schließen, ist 2011 das Schwerpunktprogramm 1640 „Fügen durch plastische Deformation“ ins Leben gerufen worden. Im Rahmen dieses Schwerpunktprogrammes arbeiteten Wissenschaftler aus verschiedensten Forschungsrichtungen zusammen daran, die neuartigen Verfahren zu untersuchen und weiter zu entwickeln.

Die erste von insgesamt drei Förderperioden beginnend im Oktober 2012 diente der Untersuchung der Verfahrensgrundlagen. Während der zweiten Förderperiode ab 2014 stand die Reproduzierbarkeit der Fügeprozesse im Mittelpunkt. Die dritte Phase begann Anfang 2017 und endete am 05. und 06. Juni 2019 mit einem Abschlusskolloquium in Darmstadt. Das übergeordnete Thema für die dritte Förderperiode war die Übertragung der Grundlagenforschung in die industrielle Anwendung. Dazu gehören neben der Vorhersagbarkeit auch die Qualitätssicherung und die Prozessrobustheit. Weiteres Augenmerk lag auf aktuell realisierbaren und zukünftig möglichen Werkstoffkombinationen.

Das PtU als Koordinator dankt der DFG für die Förderung und allen Forschungsstellen der Teilprojekte für die erfolgreiche Zusammenarbeit und wünscht bei den nun folgenden Forschungs- und Kooperationsprojekten gemeinsam mit industriellen Partnern viel Erfolg.

 
Gruppenfoto SPP 1640
Teilnehmer des Abschlusskolloquiums
 
 

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