Vorwort

Abschlusskolloquium SPP 1640 | 5./6. Juni 2019

groche peter
Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Wirtsch.-Ing. Peter Groche

Die moderne Fertigungstechnik fordert zunehmend eine prozesssicher herzustellende Verbindung artungleicher Werkstoffe. Treibende Kraft dahinter ist sowohl der Leichtbau im Hinblick auf Ressourceneffizienz als auch der Wunsch nach leistungsfähigeren Produkten durch die selektive Ausnutzung von Werkstoffeigenschaften.

Die neuartigen Fügeverfahren durch plastische Deformation können diese Anforderung erfüllen. Sie wurden im Rahmen des SPP‘s hinsichtlich der Verfahrensgrenzen und wirkenden Bindemechanismen analysiert und systematisch durchdrungen. Diese grundlegenden Kenntnisse sind Voraussetzung für den industriellen Einsatz.

Die erste von insgesamt drei Förderperioden beginnend im Oktober 2012 diente der Untersuchung der Verfahrensgrundlagen. Während der zweiten Förderperiode ab 2014 stand die Reproduzierbarkeit der Fügeprozesse im Mittelpunkt. Die aktuelle dritte Phase begann Anfang 2017 und endet nun mit dem Abschlusskolloquium am 5./6. Juni 2019. Das übergeordnete Thema für die dritte Förderperiode ist die Übertragung der Grundlagenforschung in die industrielle Anwendung. Dazu gehören neben der Vorhersagbarkeit auch die Qualitätssicherung und die Prozessrobustheit.

Am Abschlusskoloquium werden die Ergebnisse der einzelnen Arbeitsgruppen aus sechs Jahren Forschung in Darmstadt präsentiert. Vor dem inhaltlichen Teil laden wir Sie am Abend des 5. Juni 2019 zu einer Begehung der PtU Versuchshalle mit anschließendem Get-Together ein.

Ich würde mich sehr freuen, Sie am 5./6. Juni 2019 in Darmstadt begrüßen zu dürfen.

Freundliche Grüße
Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Wirtsch.-Ing. Peter Groche